Satzung

§ 1 Name, Zweck, Sitz

Der Schützenlustzug Klävplostere, gegründet am 6. Januar 1984 in der Gaststätte ''Rheingold", im folgenden kurz ''Zug" genannt, ist ein nicht rechtsfähiger Verein. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecken im Sinne des Abschnitts ''steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Sein Sitz ist Neuss. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Verwirklichung des Satzungszwecks
Der Zug pflegt und fördert den Geist rheinischen Schützenbrauchtums und nimmt aktiv am Neusser-Bürger-Schützenfest teil. Seine Mitglieder verpflichten sich, durch Kameradschaft, Disziplin und Treue das Ansehen des Zuges und des Corps der Neusser Schützenlust 1864/1950 zu wahren.

§ 3 Selbstlosigkeit, Mittelverwendung
Der Zug ist selbstlos tätig. Es werden nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke verfolgt. Mittel des Zuges dürfen nur für die unter § 2 aufgeführten Zwecke verwendet werden. Kein Mitglied erhält Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die nicht dem Satzungszweck entsprechen, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Auflösung
Der Zug kann auf Beschluss von Dreiviertel der aktiven Mitglieder aufgelöst werden. Das Vereinsvermögen, Bar- und Sachmittel, fallen dem Corps der Neusser Schützenlust 1864/1950 zu. Das Corps ist verpflichtet, diese Mittel ausschließlich und unmittelbar zu den in seiner Satzung festgelegten gemeinnützigen Zwecke zu verwenden.

§ 5 Organe
Organe des Zuges sind die Chargierten, der Vorstand und die Zugversammlung.

§ 6 Chargierte
Chargierte des Zuges sind der Oberleutnant als Zugführer und erster Vorsitzender, der Leutnant als zweiter Vorsitzender und der Feldwebel. Sie repräsentieren den Zug und setzen die Versammlungsbeschlüsse nach innen und außen um. Sie vertreten den Zug gegenüber Dritten.

§ 7 Vorstand
Vorstandsmitglieder sind der Oberleutnant, der Leutnant, der Feldwebel, der Kassierer, der Schriftführer und ein Beisitzer. Die Vorstandssitzung arbeitet der Versammlung zu und bereitet Beschlüsse vor; die Beschlüsse werden den Mitgliedern vor der Versammlung zugeleitet.

§ 8 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung findet mindestens an vier Freitagen eines Jahres statt. Nach dem Schützenfest ist eine Manöverkritik durchzuführen. Innerhalb von drei Monaten nach Ende des Geschäftsjahres ist eine Jahreshauptversammlung (JHV) durchzuführen. Dort werden die Vorstandsmitglieder im Ein-Jahres-Turnus mit der absoluten Mehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen gewählt. Der jährliche Bericht des Kassierers und des Schriftführers bleiben davon unberührt. Bei Austritt eines Vorstandsmitgliedes wird ein Vertreter ernannt und auf der nächsten JHV neu gewählt, in einem geraden Jahr für ein Jahr. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einer Mehrheit von Zweidritteln der abgegebenen Stimmen über Satzungsänderungen. Eine Stimmenthaltung ist in beiden Fällen nicht möglich.

§ 9 Mitglieder
Der Zug setzt sich aus aktiven, passiven, Ehren- und Fördermitgliedern zusammen. Jedes Mitglied wird durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung aufgenommen.
Die erstmalige aktive Mitgliedschaft besteht bis zur erstmaligen aktiven Teilnahme am Neusser-Bürger-Schützenfest in den Reihen des Zuges nach der Aufnahme auf Probe (Gastmarschierer).
Gäste, die auf eigenen oder auf Wunsch des Zuges am Schützenfest teilnehmen, ist dies nur einmal erlaubt mit der Verpflichtung kostendeckend teilzunehmen (Beitrag Aktivenkarte und Corpsbeitrag). Nochmalige Teilnahme ist nur als Passiver oder Gastmarschierer erlaubt.
Passive Mitglieder haben kein Stimmrecht über aktive Mitglieder. Passive dürfen am Schützenfest teilnehmen mit der Verpflichtung den Passivenbeitrag auf den Aktivenbeitrag aufzustocken. Ehrenmitglieder werden nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt; sie sind beitragsfrei. Fördermitglieder verpflichten sich, den Zug mit jährlich mindestens € 150,00 zu unterstützen; sie besitzen nur beratende Funktion.
Jede Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss; zum Ausschluss ist die Mehrheit von Zweidritteln der Mitgliederversammlung erforderlich.

§ 10 Schlussbestimmungen

Die Satzung tritt am 15.02.2012 in Kraft. Zu ihr gehören als Anhang die Uniform- und Strafenordnung. Alle früheren Satzungen verlieren ihre Gültigkeit.